Über mich

Alles was ich tue, tue ich aus Leidenschaft und mit Liebe für die Dinge. Neues und Einzigartiges zu erschaffen, verschiedene Techniken auszuprobieren und zu kombinieren, zu spielen und zu entdecken – das war schon immer ein Teil von mir.

Meine Liebesaffäre mit der Schneiderei begann schon als kleines Mädchen, denn ich komme aus einer Familie in der das Arbeiten mit Textilien schon seit Generationen begeistert hat.

Mein Enthusiasmus für das Kreative, für Kostüme und historische Gewandungen ging so weit, dass ich nach Schulabschluss meinen Traum wahr gemacht habe und ans Theater ging. An der Staatsoper Hannover absolvierte ich die Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin und erlangte so ein Reichtum an Fachwissen, welches sich über die Jahrhunderte bewehrt und immer neu erfunden hat. Das Wort Handwerkskunst bekam in meinem Leben einen ganz neuen Rang.

Anschließend erweiterte ich meine Fachkenntnisse bei Müller&Sohn, der führenden Fachschule für Schnitttechnik seit 1891. Hier erlernte ich die Fähigkeit Schnitte auf hohem Niveau routiniert und passformsicher anzufertigen und erlangte den Titel der Schnittdirektrice im Damen- und Herrenfach.

 

Wie ich wurde was ich bin – ein ganz persönliches Statement

Meine größte Leidenschaft als Kind war es, mich zu verkleiden und damit zu werden, wer ich auch immer sein wollte. Ein schwarzer Umhang galt damals sowohl für eine Hexe, für einen Vampir und für einen Superhelden, die reine Vorstellungskraft hat aus einem einfachen Kleidungsstück etwas ganz Besonderes gemacht.

Diese Leidenschaft habe ich mir in all den Jahren beibehalten, und ich bin immer wieder stolz wenn ich ein Stück fertig entworfen und genäht habe, denn es ist immer ein Teil von einer kleinen Welt, die man sich selbst erschafft.

Worüber ich immer dankbar sein werde ist die Hilfe, durch die sich meine handwerklichen Fähigkeiten ständig weiter verbessert haben. Alles hat damit angefangen, dass ich mit der Stoffschere meiner Mutter unendlich oft Papier geschnitten habe, und heute weiß ich dank meiner Ausbildung, in der man mir viele alte Schätze der Verarbeitung ans Herz gelegt hat, so viel Wertvolles über die Schneiderkunst, dass ich wirklich stolz bin. So wird aus einem einfachen Umhang ein ganzes Heer aus Kleidern, Roben und Gewändern. Und am schönsten ist das Gefühl, zu wissen, dass ich trotzdem immer wieder Neues lernen kann, denn gerade in einem so kreativen Bereich lernt man nie aus.